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LCD TV Fernseher

LG 3000 Series

Die Fernseher der LG 3000 Serie stechen durch ihre Brillianz...

TFT Monitore

Hanns-G HQ191DP

Der HQ191DP kommt mit einem feschen glänzenden Schwarz daher...

LCD- und Plasma Fernseher

HDTV, LCD- oder Plasmafernseher sind seit der Jahrhundertwende etablierte Begriffe, vor allem in der Unterhaltungselektronik. Bevor wir uns jedoch genauer mit dem Thema des Plasmafernsehers oder Plasmabildschirms auseinandersetzen, blicken wir auf den Ursprung zurück. Bereits in den 1960er Jahren kamen die Displays zum Einsatz, damals jedoch noch nicht für den privaten Gebrauch. Zu seiner Zeit entwickelten Donald L. Bitzer und H. Gene Slottow den ersten Plasmabildschirm für das Großrechnersystem der University of Illinois. Für ein Jahrzehnt lang etablierte sich der Plasmabildschirm auch für die Großrechner-Sektoren, da er gegenüber einem Röhrenbildschirm deutlich weniger Platz wegnahm. Etwa Zeitgleich wurde in den USA der erste Flüssigkristallbildschirm (englisch liquid crystal display = LCD) entwickelt, der bis dato aber eher noch im Hintergrund verblieb.

Röhrenbildschirme

Für den privaten Haushalt setzte sich in den 1970er Jahren jedoch der Röhrenbildschirm durch, welcher aufgrund niedrigerer Herstellerkosten und technischen Fortschritts besser in der Gesellschaft ankam, während der Plasmabildschirm weiterhin höchstens von Computertechnischen Firmen beansprucht wurde. Erst Anfang der 1990er Jahre griffen die Konzerne der Unterhaltungselektronik das Konzept des Plasmabildschirms wieder auf und entwickelten Ideen zur Verwendung in Fernsehgeräten. Hohe Auflösungen waren damals allerdings noch nicht realisierbar, so vergingen noch einige Jahre, bis die sogenannten Plasmafernseher marktreif wurden.

LCD-Bildschirme in Notebooks

Schon zur Geburtsstunde der Laptops in den 1980er Jahren griffen einige Hersteller wie Toshiba auf die Plasmatechnik zurück, da diese zur flachen und schmalen Form eines Laptops passten. Zudem waren diese Plasmabildschirme aufgrund besserer Kontrastverhältnisse und Blickwinkel den zu derzeit entwickelten Flüssigkristall- bzw. LCD-Bildschirmen weit überlegen. Auf den Vergleich zwischen Plasma- und LCD-Displays werden wir auch nocheinmal genauer eingehen. Ein größeres Manko eines solchen Bildschirms war jedoch der extrem hohe Stromverbrauch. Dadurch war der Netzbetrieb des Laptops nahezu unmöglich, und durch hohe Produktionkosten kam es dazu, dass die Plasmadisplay-Laptops Anfang der 1990er Jahre wieder vom Markt verschwanden.Die Entwicklung des LCD-Bildschirms machte jedoch enorme Fortschritte, wodurch diese Technik bis heute auf Laptops einwirkt.

Potential von HDTV

Vor der Jahrtausendwende wurde auch das Potenzial der HDTV-Technik erkannt, die auch zur Ausstrahlung der Olympischen Winterspiele 1998 beitrug. Die Plasmafernseher lieferten zur damaligen Zeit ebenfalls ein interessantes Detail: im Gegensatz zu herkömmlichen Röhrenfernsehern sind sie immun gegen Magnetfelder, wodurch andere elektronische Gegenstände wie etwa große Audio-Lautsprecher unmittelbar in der Nähe eines Plasmafernsehers installiert werden kann, ohne Bildstörungen in Kauf zu nehmen.Somit forderte ein japanischer TV-Sender direkt einige solcher Plasmafernseher für den Gebrauch im eigenen Land an. Von dort an konnte sich die Plasmabildschirm-Technologie erneut durchsetzen, vor allem wenn es um großformatige und kontraststarke Fernsehmodelle ging.